… wenn der „Habewas“ mit dem „Habenichts“ teilt, dann, ja, dann fängt Weihnachten an!

In diesem Jahr haben sich die Lernenden der Religionskurse des Jahrgangs 8 Gedanken gemacht, wie sie Weihnachten etwas Gutes tun können. Sie haben sich zu der Beteiligung an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ entschieden. Bei dieser Aktion sollen Kinder auf der ganzen Welt, mithilfe von selbstgemachten Geschenkekisten überrascht werden. In Gruppen zu je 3-4 Schüler/innen stellten die Jugendlichen Geschenke zusammen, gestalteten Grußkarten und verwandelten Schuhkartons mithilfe von Kleber, Schere und Weihnachtspapier in bunte Geschenkekisten. Diese wurden dann zu einer der zentralen Sammelstellen gebracht, von wo aus sie ihren Weg zu den Kindern finden und hoffentlich viel Freude verbreiten werden.

Das Engagement unserer Schülerinnen und Schüler war groß. Diese Begeisterung konnte entsprechend genutzt und die Thematik Weihnachten vertieft werden. Durch diese Aktion soll nicht nur der Blick für Bedürftige geöffnet und Themen wie Barmherzigkeit und Nächstenliebe besprochen werden, sondern auch das Brauchtum, welches wir untrennbar mit dem Weihnachtsfest verbinden, untersucht und besprochen werden.

Warum beschenken sich Menschen? Warum stellen wir einen Weihnachtsbaum auf? Was steckt eigentlich hinter alldem?

Vor allem aber: Was ist die eigentliche Botschaft von Weihnachten?

Diesen und weiteren Fragen soll angeregt von dem Projekt nachgegangen werden.

S.Müller & K. Plett

 

Die Schülerergbnisse

…wenn der Habewas mit dem Habenichts teilt,

dann, ja, dann fängt Weihnachten an!

Zum Thema Weihnachten haben wir uns (der Katholische Religionskurs 8) entschlossen, einen Teil unserer Arbeitsergebnisse zu veröffentlichen, um euch die Weihnachtsbotschaft nahe zu bringen.

Man denkt als Erstes immer an die vielen Bräuche wie z.B. Tannenbäume oder Plätzchen. Von überall wird man mit Werbung überschüttet, doch worum es an Weihnachten wirklich geht, wissen die wenigsten Menschen

Welche Botschaft steckt dahinter?

Wir haben Weihnachten mal ganz anders gefunden, lest selbst und lasst euch

informieren und inspirieren.

Wir haben Weihnachten gefunden!

Wir haben uns mit der Weihnachtsbotschaft auseinander gesetzt und unsere Ideen in Form einer Collage und einer Fotostory festgehalten. Die Weihnachtsbotschaft umfasst viele Aspekte. Wir haben Liebe, Hoffnung und Neuanfang dargestellt, da unserer Meinung nach diese Aspekte ein wichtiger Bestandteil an Weihnachten sind.

von Thymo Kant und Tim Gotschlich

Woher kommen die Weihnachtsbräuche?

Heutzutage gibt es sehr viele populäre Weihnachtsbräuche.
Adventskränze, Krippen, Tannenbäume und Adventskalender
findet man jedes Jahr in vielen Häusern.
Aber wo kommen diese Bräuche her?
Viele Bräuche kommen aus dem Mittelalter einige aber auch
aus neueren Zeiten.
Der Adventskranz ist beispielsweise ein eher neuerer Brauch.
Im Jahre 1839 kam ein evangelischer Theologe auf die Idee
20 Rote Kerzen ( für die Wochentage ) und 4 weiße dickere
Kerzen ( für die Sonntage) auf einem Kerzenhalter anzubringen.
Er wollte den Waisenkindern die er betreute eine  Freude
machen und die Wartezeit auf Weihnachten versüßen.
Aus dieser Idee entwickelte sich der heutige Adventskranz.
Und auch der Adventskalender kommt aus der neueren Zeit.
1958 wurde dann erst mals Schokolade in den Adventskalender
gefüllt. Was ihn besonders beliebt machte.
Der Brauch einen Tannenbaum aufzustellen kommt ebenfalls
aus dem Mittelalter. Schon zu dieser Zeit hingen die
Menschen Misteln, Tannen oder Eibenzweige als Zeichen des
Lebens und um  böse Geister zu vertreiben auf.
1419 wurde dann der erste Tannenbaum beschmückt mit Äpfeln,
Nüssen und Lebkuchen aufgestellt. Erst im 17 Jahrhundert
wurden Kugeln an die Bäume gehangen, die uns auch noch heute erfreuen.
Lena Willms

 

Warum beschenken sich die Menschen zu Weihnachten?

Der 24. Dezember naht, Weinachten steht vor der Tür. Wie jedes Jahr, suchen die Menschen passende Geschenke für ihre Lieben, um ihnen eine Freude zu machen. Sie hetzten in die Städte und  von Laden zu Laden, um für jeden das Richtige zu finden. Nicht selten, ist die Suche nach einem passenden Geschenk aber mit vielen Gedanken und Stress verbunden.

Woher kommen unsere Weihnachtsbräuche?

Es gibt unzählige Bräuche, die untrennbar mit dem Weihnachtsfest verbunden sind, von  deren Ursprung viele jedoch nichts mehr wissen.

Aber warum schenken wir denn überhaupt?

In den Anfangsjahren des Christentums gab es noch keine Weihnachtsgeschenke.  Der für die Kinder schönste Tag des Jahres war der Tag der unschuldigen Kinder am 28. Dezember. Schon die Römer begingen ihn als Feiertag. Im Mittelpunkt dieser Feier stand die „verkehrte Welt“, ähnlich unserem Karneval.  An diesem Tag durften zum Beispiel Sklaven ihren Herren ungestraft Streiche spielen.

Die Christen übernahmen diesen Brauch. Die katholische Kirche verlegte das Fest allerdings auf den 6. Dezember, den Tag des heiligen Nikolaus, dem Schutzheiligen der Kinder. Dieser Tag wird zur Erinnerung an die guten Taten des Heiligen gefeiert.

Bald geriet die ursprüngliche Bedeutung des Festes in Vergessenheit. Die Tradition, Kinder an diesem Tag zu beschenken, setzte sich jedoch fort.

Heut zu tage schenken wir, weil wir unseren Freunden und der Familie ebenfalls  eine kleine Freude an Weihnachten machen wollen z.B. mit Spielzeug, Kuscheltiere, Fahrräder, Süßigkeiten, Geld etc. wir wollen einfach, dass es anderen Menschen gut geht und das sie glücklich sind.

Antonia Bronsert

 

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