Ein langer Laufsteg – „Burning City“ im Tanzhaus NRW

Dreizehn Darstellerinnen und Darsteller bestimmen den Rhythmus. Musik – HipHop, Soul, Rock – trifft auf das gesprochene Wort und Rap-Geschichten. Der Kampf ums Überleben, Ängste, Wut, Ausgrenzung, aber auch der Ruf nach Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit spiegeln sich in den Choreographien wider. Die Tanzperformance folgt keiner fortlaufenden Choreographie, sondern lässt auch Platz für instinktive Reaktionen der Vorführenden.
Die jungen Zuschauer stehen um die Bühne, sind dadurch Teil des Geschehens und folgen am Ende der Aufforderung mitzutanzen.

Denise Meeger, Fachlehrerin für „Darstellen und Gestalten“ war zusammen mit einer Tanzpädagogin, die den Kurs des 10 Jahrganges einige Wochen begleitet hat, in „Burning City“ im Tanzhaus NRW.

Die Kursteilnehmerinnen und Teilnehmer waren begeistert von der Ausdruckskraft der Emotionen, die durch das Zusammenspiel von Musik, Bewegung und Sprache erzeugt wurden.

Einige Kommentare von Schülerinnen und Schülern:

Daniela: Es war sehr schön und ist sehr empfehlenswert. Es war emotional, sie haben getanzt als wären sie verletzt und auch der Gesichtsausdruck sah sehr traurig aus. Sie haben sehr schön getanzt und sehr schön gesungen. Ich fand den Moment toll, als alle hinter dem Mann standen und die Frau ihre Hand hoch gehoben hat, als hätte sie eine Waffe in ihrer Hand und auch die anderen hoben ihre Hände. Es war sehr toll und sehr schön. Sie haben im Takt getanzt und man hat voll mitgefiebert. Während des Tanzes ging es viel um Rassismus und darum, wie Menschen wegen ihrer Herkunft oder Hautfarbe ausgegrenzt werden. Manche Szenen wirkten sehr traurig, weil die Tänzer gezeigt haben, wie es sich anfühlt, allein zu sein oder nicht akzeptiert zu werden und es mich zum Nachdenken gebracht hat.

Juri: Ich fand das Stück „Burning City” interessant und schön, weil es multikulturell und multilingual war. Es wurde in verschiedenen Sprachen gesprochen und gesungen. Im Stück wurde das Thema Rassismus gut rübergebracht. Die Tänzer haben über Diskriminierung gesprochen und im Tanz jemanden verspottet. Sie meinten, dass es nicht gut ist und alle zusammen halten sollen. Ich fand es interessant, dass sie über die Regierung gesprochen haben. Ein Schauspieler hat auf griechisch gesungen: „Ich kann es nicht ertragen, in einer Welt zu leben, in der unsere Kinder in den Krieg gehen müssen und sterben, ich kann nicht mehr atmen in so einer Welt.“

Tuana: Ich fand das Tanzstück sehr emotional und berührend. Beim Zuschauen hat man gemerkt, dass es um wichtige Themen wie Freiheit, Krieg, Diskriminierung und Zusammenhalt ging.
Besonders traurig fand ich, dass die Tänzerinnen und Tänzer beim Tanzen geweint haben. Dadurch konnte man die Gefühle noch stärker spüren. Ich fand es schön, wie man ohne viele Worte so viel ausdrücken konnte. Für mich hat das Stück gezeigt, wie wichtig Frieden, Zusammenhalt und Gleichbehandlung sind. Insgesamt hat mir das Tanzstück sehr gut gefallen, weil es nicht nur schön war, sondern auch eine starke Bedeutung hatte.

Ramal: Ich fand den Tanz sehr schön und mit vielen Emotionen, aber manche haben sich verhalten als wäre ein Geist oder Dämon in ihnen. Trotzdem fand ich es sehr schön.

Endrina: Die Tänzerinnen und Tänzer haben ihre Choreografie mit viel Energie und Ausdruck präsentiert. Besonders interessant war, wie Musik und Bewegungen zusammengepasst haben. Man konnte sehen, dass die Gruppe viel geübt hat. Insgesamt war die Aufführung kreativ und spannend anzusehen.

Emme: Ich fand die Aufführung sehr interessant, da viele Tänze gezeigt wurden und ich neue Bewegungen gelernt habe. Es war sehr abwechslungsreich, sowohl von der Musik als auch von den Tänzen her.

Roman: Das Stück Burning City fand ich interessant. Ich fand die Message gut.

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